Atemtherapie


Der Atem ist unsere wichtigste Energiequelle. Mit einem ruhigen, fließenden und bewußten Atem läßt sich diese Energie optimal aufnehmen und umsetzen. Die Atemtherapie spricht den Menschen in seiner Ganzheit an, d.h. Körper, Seele und Geist werden als Einheit verstanden. Den eigenen Atem zu spüren, ihn bewußt zu erfahren und wahr zu nehmen ist wesentlicher Bestandteil der Therapie; ebenso Wahrnehmung und Erfahrung des Körpers durch Bewegung und in der Ruhe. Der Atem wird nicht durch bestimmte Techniken manipuliert, sondern kann seinem natürlichen Rhythmus folgen. Blockaden und Verspannungen werden bewußt und können sich lösen.

Wie wirkt die Methode?

Bei einer zu flachen Atmung wird die Kapazität der Lunge nicht vollständig ausgenutzt. In den Lungenbläschen verbleibt dann noch ein großer Teil verbrauchter Luft. Das kann die Sauerstoffversorgung der Körpergewebe beeinträchtigen. Die Muskeln und Organe - aber vor allem das Gehirn - erreichen nicht ihre volle Leistungsfähigkeit. Auch das allgemeine körperliche und seelische Wohlbefinden leidet. Mit den verschiedenen Atemtechniken werden alle Bereiche der Lunge aktiviert, alte verbrauchte Luft wird losgelassen, so dass neue frische Luft den ganzen Organismus belebt und mit neuer Energie versorgt.

Anwendungsgebiete der Atemtherapie

  • Atemstörungen (Asthma, Bronchitis), Kurzatmigkeit

  • Mißempfindungen in Beinen, Füßen, Armen und Händen

  • Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck

  • Erschöpfungs- und Spannungszustände

  • Migräne, Depressionen und Angststörungen

  • sie begleitet natürliche Lebensprozesse wie Schwangerschaft, Lebenskrisen und Sterben