Eigenblut-Therapie

Die Eigenbluttherapie gehört als unspezifische Reiztherapie (Umstimmungstherapie) zu den klassischen naturheilkundlichen Verfahren.

Das eigene Blut wird nach dem Aufenthalt außerhalb des Körpers von diesem als „fremd“ angesehen und löst so eine Immunreaktion des Körpers aus bzw. stimuliert dessen körpereigene Abwehr.
 
Häufig wird hier, abhängig von der Indikation, nach der Arndt-Schulz-Regel verfahren:
„Kleine Reize fachen die Lebenstätigkeit an, mittlere Reize fördern sie, starke hemmen sie, stärkste heben sie auf“.
Das entnommene Blut wird unverändert oder mit homöopatischen Wirkstoffen versetzt in den Gesäßmuskel oder in Akupunktur- bzw. Schmerzpunkte unter der Haut (subcutan) injiziert.

Für Kinder bis zu 12 Jahren wird die Einnahme in Tropfenform empfohlen. Besonders erfolgreich ist diese Therapie bei allergischer Belastung oder geschwächtem Immunsystem mit häufigen Entzündungen des Nasen-Rachen-Raumes oder Herpes labiales.